Tag der Arbeitslosen 2019

Am Fuß der Annasäule in Innsbruck erinnerte am 30. April ein Aktionsbündnis an das Schicksal junger Menschen, die nach der Schule keinen Job finden.

Bereits zum achten Mal in Folge hat das Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst" am 30. April an die Situation junger Menschen erinnert, die nach der Schule keine Arbeit finden. Am 30. April um 13 Uhr lud das Bündnis zu einer Kundgebung in die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck ein, um diesen Menschen eine Stimme zu geben. Am Fuß der Annasäule diskutierten Bischof Hermann Glettler, Landesrätin Beate Palfrader und Innsbrucks Vizebürgermeister Franz X. Gruber Fragen der Jugendarbeitslosikeit. Mit dabei auch Maria Stübl von der Arbeitsmarktförderungsgesellschaft Tirol (AMG) und Sabine Platzer-Werlberger vom Arbeitsmarktservice Tirol (AMS). Input für das Gespräch lieferte eine Radiosendung, die im Vorfeld von acht arbeitssuchenden jungen Menschen gestaltet wurde. Sie haben gemeinsam mit einer Redakteurin von Radio FREIRAD Innsbruck eine einstündige Reportage gestaltet, die am 30. April um 17 Uhr ausgestrahlt wird. 

Im Gespräch wiesen LR Palfrader und VBM Gruber auf die Notwendigkeit einer Unterstützung für junge Menschen hin, die sich schwer tun, am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. "Wir sollten lernen, so miteinander umzugehen, dass jeder seine Stärken finden und auch entwickeln kann", sagte Bischof Glettler im Hinblick auf Menschen, die aufgrund einer offensichtlichen oder auch "versteckten" Behinderung geringere Chancen auf Arbeit haben. Das Schlusswort der Diskussionsrunde hatte eine Jugendliche aus dem Radiobeitrag. Sie sagt in der Sendung: "Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise perfekt und das soll man respektieren."

Das Aktionsbündnis "Was, wenn du fällst" wird getragen von der Katholischen Jugend, youngCaritas, dem Haus der Begegnung, der Plattform offene Jugendarbeit Tirol (POJAT) und der Gewerkschaftsjugend Tirol.