Workshop: Oma und Opa schalten nimma so schnell

„Oma und Opa schalten nimma so schnell“ – Demenz: Vergessen macht Schule

"Oma und Opa schalten nimma so schnell"

Demenz ist Teil unserer Gesellschaft, aber noch oft ein Tabuthema, das behaftet ist mit Angst, Scham und Unwissen – auch in der Familie und unter den Jugendlichen. Denn in jungen Jahren stehen die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Fähigkeiten im Vordergrund. Dabei beschäftigt man sich mit dem Nachlassen gewisser Fertigkeiten nicht, an das Vergessen wird nicht gedacht.

Wie erklärt man diese Erkrankung, die in den kommenden Jahrzenten eine große gesellschaftliche Herausforderung für uns alle sein wird, jungen Menschen, die vielleicht zum Teil in ihrem nächsten familiären Umfeld und im Alltag damit konfrontiert sind?

In Kooperation mit dem „Freundeskreis Demenz Imst“, der Caritas Regionalarbeit Imst, dem Demenz-Servicezentrum und der youngCaritas Tirol wurde zum Thema Demenz Workshop entwickelt. „Oma und Opa schalten nimma so schnell“ gibt einen kurzen theoretischen Input und Erklärungen zum leichteren Verstehen der Erkrankung Demenz. Im Hauptfokus stehen aber die Begegnung und der Austausch mit Menschen, die familiär selbst betroffen waren oder beruflich Erfahrungen mit Menschen mit Demenz gemacht haben. Dadurch können Erlebnisse aus erster Hand erzählt und reflektiert werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen darüber zu reden. Mit Hilfe von „Hands on Dementia“ – einem interaktiven Weg die Demenz zu be-greifen  erleben sie am eigenen „Geist und Körper“, wie es sich anfühlt, wenn man in verschieden Alltagssituationen vergisst. Damit wird den Jugendlichen ermöglicht, nachzuempfinden und zu erkennen, wie Menschen mit Demenz denken, fühlen und handeln.

Berührungsängste werden abgebaut und ein respektvolles Miteinander gefördert!

Zielgruppe: Jugendliche ab 6. Schulstufe
Dauer: 1,75h (2 UE)
Kosten: Freiwillige Spenden
Anmeldung unter: Kerstin Cleven, +43 512 7270 810, youngcaritas@dibk.at
Info: Termine sind nur begrenzt erhältlich